Bautec 2016. Eine der bedeutendsten Baufachmessen Deutschlands ist 2016 zum 17. Mal durchgeführt worden
Bautec 2016 Eine der bedeutendsten Baufachmessen Deutschlands ist 2016 zum 17. Mal durchgeführt worden © 2016 Messe Berlin
bautec 2016. Funkturm bei Nacht
bautec 2016 Funkturm bei Nacht © 2016 Messe Berlin
"Wood – Building the future" Eine Initiative von proHolz Austria in Kooperation mit dem Fachgebiet Holzbau der Technischen Universität München. © Jan Dimog
Werkstoffforum der bautec 2016. Das Werkstoffforum informierte die Fachbesucher umfassend über bekannte und neue Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
Werkstoffforum der bautec 2016 Das Werkstoffforum informierte die Fachbesucher umfassend über bekannte und neue Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen © 2016 Messe Berlin
Das Schrankhaus. Ein Projekt der FH Potsdam in Zusammenarbeit mit der HNE Eberswalde und der Firma Müller-Zeiner. Hülle und Interieur sind in modularer Bauweise konzipiert, um eine hohe Mobilität der Micro-Architektur zu gewährleisten. Das CNC-gefräste Muster der Fassade ist der offenporigen Oberfläche eines geschliffenen Vulkangesteins nachempfunden. Oberflächenmaterial: hochverdichteter Faserverbundwerkstoff.
Das Schrankhaus Ein Projekt der FH Potsdam in Zusammenarbeit mit der HNE Eberswalde und der Firma Müller-Zeiner. Hülle und Interieur sind in modularer Bauweise konzipiert, um eine hohe Mobilität der Micro-Architektur zu gewährleisten. Das CNC-gefräste Muster der Fassade ist der offenporigen Oberfläche eines geschliffenen Vulkangesteins nachempfunden. Oberflächenmaterial: hochverdichteter Faserverbundwerkstoff. © Jan Dimog
Das Schrankhaus. Eine Wunderkammer zum Wohnen: 5 Meter x 3 Meter x 3 Meter (L x B x H). Gestaltet von Produktdesignern der FH Potsdam, unter der Leitung von Prof. Hermann August Weizenegger. Hergestellt von Holztechnikern der HNE Eberswalde, unter der Leitung von Prof. Klaus Dreiner.
Das Schrankhaus Eine Wunderkammer zum Wohnen: 5 Meter x 3 Meter x 3 Meter (L x B x H). Gestaltet von Produktdesignern der FH Potsdam, unter der Leitung von Prof. Hermann August Weizenegger. Hergestellt von Holztechnikern der HNE Eberswalde, unter der Leitung von Prof. Klaus Dreiner. © Jan Dimog
Aspern Seestadt im Herbstlicht. Auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern, Wiens Flugplatz der Zwischenkriegszeit, sollen bis zum Jahr 2028 rund 240 Hektar verbaut werden
Aspern Seestadt im Herbstlicht Auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern, Wiens Flugplatz der Zwischenkriegszeit, sollen bis zum Jahr 2028 rund 240 Hektar verbaut werden © Wien 3420 Aspern Development AG / Nikolaus Summer
Aspern Seestadt in der Abendsonne. Ein neuer, multifunktionaler Stadtteil mit hochwertigen Wohnungen und großzügigen Flächen für Büros, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, Wissenschaft, Forschung und Bildung
Aspern Seestadt in der Abendsonne Ein neuer, multifunktionaler Stadtteil mit hochwertigen Wohnungen und großzügigen Flächen für Büros, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, Wissenschaft, Forschung und Bildung © Wien 3420 Aspern Development AG / Lukas Lang
Aspern Seestadt. Multimediales Silvester und Start ins Jahr 2016 mit dem Kunstfestival Salotto Vienna
Aspern Seestadt Multimediales Silvester und Start ins Jahr 2016 mit dem Kunstfestival Salotto Vienna © Wien 3420 Aspern Development AG / Christian Bauer
Aspern Seestadt. Multimediales Silvester und Start ins Jahr 2016 mit dem Kunstfestival Salotto Vienna
Aspern Seestadt Multimediales Silvester und Start ins Jahr 2016 mit dem Kunstfestival Salotto Vienna © Wien 3420 Aspern Development AG / Christian Bauer
Jaspern. Partizipatives Passivhaus-Baugruppenprojekt der Seestadt, das sich durch höchsten energetischen Standard, besonderen Nutzer-Komfort, einen innovativen sozio-kulturellen Ansatz zum Wohnen in Gemeinschaft sowie ein ökologisches Gebäude- und Freiraumkonzept auszeichnet
Jaspern Partizipatives Passivhaus-Baugruppenprojekt der Seestadt, das sich durch höchsten energetischen Standard, besonderen Nutzer-Komfort, einen innovativen sozio-kulturellen Ansatz zum Wohnen in Gemeinschaft sowie ein ökologisches Gebäude- und Freiraumkonzept auszeichnet © Wien 3420 Aspern Development AG / Markus Kaiser

"Smart City" ist der Schlüsselbegriff für die Zukunftsfähigkeit von Städten. Die Konzepte reichen von technikbegeisterten Visionen bis hin zu integrierten Planungsansätzen. Smart City war denn auch der Fokus der Architektenkammer Berlin auf der diesjährigen bautec 2016 zusammen mit dem Thema "Smart Material Holz". Andrea Eggenbauer vom Magistrat der Stadt Wien stellte den Ansatz und den aktuellen Stand des "Urban Lab Aspern Seestadt" vor, ein in Bau befindlicher Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk und eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahrzehnten soll ein neuer Stadtteil mit Wohn- und Arbeitsplätzen für über 20.000 Menschen entstehen. Das geografische Zentrum bildet ein fünf Hektar großer See in einem insgesamt neun Hektar großen Park. Der öffentliche Raum nimmt 50 Prozent der Gesamtfläche des Stadtentwicklungsgebiets ein. Das städtebauliche Konzept der Seestadt ist auf die Durchmischung von Funktionen ausgerichtet, auf eine reine Wohn- oder Gewerbenutzung wurde verzichtet. Bis 2016 können über 6.000 Menschen 2.600 Wohneinheiten beziehen. Bis dahin will man eine funktionierende Nahversorgung, die U-Bahn, das Stadtteilmanagement und Gewerbe etabliert haben. Teil der Gesamtplanungen ist der Anspruch Nachhaltigkeit mit entsprechend niveauvoller Architektur zu vereinen. Dazu gehört auch das Holzhochhaus HoHo Wien von RLP Rüdiger Lainer+Partner, "mit seinen 24 Etagen zur Zeit das höchste Gebäude seiner Art weltweit", so die Architekten. Wichtiger aber sei sein urbaner Gebrauchswert. Der Turm bilde ein integratives Element im neuen Wiener Quartier Seestadt Aspern. Nach Fertigstellung, ab 2018, sollen dort Büros, serviced Apartments, ein Hotel und Wellness-Bereiche eingerichtet werden. Die Architekten erklären weiter: "Voraussetzung für diese Mischung ist ein innovatives Konstruktionssystem: HoHo Wien zeigt im Vergleich zum reinen Holzbau die Vorzüge der Holzhybridbauweise. Aussteifende Beton-Kerne dienen der Erschließung. Angedockt ist die Holzbaukonstruktion für die offene Gebäudenutzung. Der Holzbauanteil ab EG kann mit 74 Prozent beziffert werden." Insgesamt soll HoHo Wien 84 Meter hoch werden. Nach Oliver Sterl von Lainer+Partner stellte Tom Kaden die Erfahrungen von Kaden+Partner mit dem urbanen Holzbau auf dem Forum vor. "Geringere Kosten, kürzere Bauzeiten, präzisere Umsetzungen der architektonischen Vorgaben und eine bessere Öko-Bilanz sprechen für das Material Holz, das aber erstaunlich selten visuell in Erscheinung tritt ... Das Haus wird zu einem sozialen Ereignis, zu einer räumlich höchst interessanten Komposition unterschiedlich perforierter Volumina, die im Raum der Stadt interagieren", heißt es dazu auf ihrer Website. Neben mehreren realisierten Projekten in Berlin und anderen Städten in Deutschland erklärte Tom Kaden, dass der Holzbau zunehmend "für die Breite der Gesellschaft" interessant werde und "dass die Akzeptanz vorsichtig zunimmt".

Schornsteinfeger-Innung Berlin.. Auf Wiedersehen zur bautec 2017
Schornsteinfeger-Innung Berlin. Auf Wiedersehen zur bautec 2017 © 2016 Messe Berlin

Zu den Websites von:

Kaden+Lager

RLP Rüdiger Lainer+Partner

Schrankhaus

bautec

 

Von Jan Dimog Autor, Blogger und Journalist, veröffentlicht am .