Résidence Centre Croisette, Cannes: von Hans Barreth und Eugène Lizero im Stil des Neuen Bauens (franz.: Mouvement moderne) geplant.

Résidence Centre Croisette. von Hans Barreth und Eugène Lizero. Fertiggestellt 1974.
Résidence Centre Croisette von Hans Barreth und Eugène Lizero. Fertiggestellt 1974. © TheLink.berlin
Résidence Centre Croisette. von Hans Barreth und Eugène Lizero. Fertiggestellt 1974.
Résidence Centre Croisette von Hans Barreth und Eugène Lizero. Fertiggestellt 1974. © TheLink.berlin

Monaco: Minipolis mit Op-Art, Wasserhotel und Banken mit Schwimmbrillen-Fenstern

Das Mosaikpool. Hexa Grace
Das Mosaikpool Hexa Grace "Le ciel, la mer, la terre", 1979 von Victor Vasarely © TheLink.berlin
Das Mosaikpool. Hexa Grace
Das Mosaikpool Hexa Grace "Le ciel, la mer, la terre", 1979 von Victore Vasarely © TheLink.berlin
Monaco. Mini-Manhattan
Monaco Mini-Manhattan © TheLink.berlin
Credit Foncier de Monaco. Wie ein Ring umfasst das Bankhaus das 14-stöckige Le Shangri-La
Credit Foncier de Monaco Wie ein Ring umfasst das Bankhaus das 14-stöckige Le Shangri-La © TheLink.berlin
Credit Foncier de Monaco. Die Glotzaugen-Fenster des Finanzinstituts
Credit Foncier de Monaco Die Glotzaugen-Fenster des Finanzinstituts © TheLink.berlin
Fairmont Hotel. Zimmer mit Sicht auf das Casino
Fairmont Hotel Zimmer mit Sicht auf das Casino © TheLink.berlin
Fairmont Hotel. Mit Wellenbrechern
Fairmont Hotel Mit Wellenbrechern © TheLink.berlin
Fairmont Hotel. Von oben
Fairmont Hotel Von oben © TheLink.berlin
Fairmont Hotel. Zimmer mit Meerblick
Fairmont Hotel Zimmer mit Meerblick © TheLink.berlin
Ermanno Palace. 1960 fertiggestellt, 54 m hoch, Premium-Aussicht auf die Formel 1-Rennstrecke.
Ermanno Palace 1960 fertiggestellt, 54 m hoch, Premium-Aussicht auf die Formel 1-Rennstrecke. © TheLink.berlin

Op-Art als Mosaikkomposition: Der französisch-ungarische Maler und Grafiker Victor Vasarely (1906–1997) zählt zu den Mitbegründern der Kunstrichtung Op-Art bzw. optische Kunst. Die Stilrichtung der bildenden Kunst entwickelte sich ab den 1960er Jahren. Formmuster, geometrische Farbfiguren, Flimmereffekte und optische Täuschungen waren Merkmale der Op-Art. Vasarelys Formenvokabular umfasst Quadrat, Raute, Dreieck, Kreis und Stabform. Für Renault schuf er 1972 ein neues Rauten-Logo im Stil des Op-Art. 1979 gestaltete er die Mosaikfläche „Hexa Grace – Le Ciel, la Mer,la Terre“. Zwischen dem Beton-Bau des Fairmont und dem Glitzern des Meeres wirkt das Mosaikpool als eigenständiger, starker Kunstraum.

Das Wasserhotel: das  Fünfsternehotel „Fairmont Monte Carlo“ hieß bis 1998 „Loews Hotel Monte Carlo“. Gäste blicken auf die berühmte Loews-Haarnadelkurve, der langsamsten Passage aller Formel-1-Strecken. Bei seiner Eröffnung im Sommer 1975 war das Loews eins der kühnsten und technisch raffiniertesten Bauwerke des zweitkleinsten Staates der Welt, entworfen von den Architekten Jean Ginsberg, Jean und José Notari und Herbert Weisskamp. Über vier Jahrzehnte später beeindruckt das wuchtige siebenstöckige Hotel weiterhin mit einer Leichtigkeit, die es über dem Meer schweben lässt.

Ermanno Palace: der 54 m hohe, modernistische Apartment-Turm hat mit dem Penthouse, laut Experten und Fachblättern, eine besondere Auszeichnung: „Best view of the Monaco Grand Prix“. Ein Platz im Ermanno kostet pro Person zwischen 1100 bis knapp 3500 Euro.

 

Kunstvolles an Fassaden, Installationen im öffentlichen Raum

Busstation. Mit Art déco-Fassade, Avenue de 24 août, Antibes
Busstation Mit Art déco-Fassade, Avenue de 24 août, Antibes © TheLink.berlin
Fassade eines ehemaligen Kinos. 8 Rue Hoche, Cannes
Fassade eines ehemaligen Kinos 8 Rue Hoche, Cannes © TheLink.berlin
Nomade. Die Installation des Bildhauers Jaume Plensa aus Barcelona in Antibes.
Nomade Die Installation des Bildhauers Jaume Plensa aus Barcelona in Antibes. © TheLink.berlin
Neuf lignes obliques. Skulptur von Bernar Venet
Neuf lignes obliques Skulptur von Bernar Venet © TheLink.berlin

Neuf lignes obliques: die 30 m hohe Stahlskulptur besteht aus neun Strängen und symbolisiert die neun Täler der Grafschaft Nizza. Die von Bernar Venet erschaffene Installation steht im Jardin Sulzer an der berühmten Nizzaer Promenade des Anglais.

Expressionistisch, postmodern und zeitgenössisch

Le Jean-Jacques Mecatti. Frühe Moderne an der Promenade Anglais, Ecke Rue Meyerbeer, Nizza
Le Jean-Jacques Mecatti Frühe Moderne an der Promenade Anglais, Ecke Rue Meyerbeer, Nizza © TheLink.berlin
Poste Thiers. Fertigstellung: 1931. Architekt: Guillaume Tronchet.
Poste Thiers Fertigstellung: 1931. Architekt: Guillaume Tronchet. © TheLink.berlin
Nice Étoile. Einkaufspassage im Stadtzentrum von Nizza
Nice Étoile Einkaufspassage im Stadtzentrum von Nizza © TheLink.berlin
Le Méridien Nice. 1974 eröffnet, 2008 umfangreich unter der Leitung des renommierten französischen Innenarchitekten François Champsaur modernisiert.
Le Méridien Nice 1974 eröffnet, 2008 umfangreich unter der Leitung des renommierten französischen Innenarchitekten François Champsaur modernisiert. © TheLink.berlin
Centre des Finances Publiques. Die am Hauptbahnhof gelegene Finanzbehörde
Centre des Finances Publiques Die am Hauptbahnhof gelegene Finanzbehörde © TheLink.berlin
Théâtre National de Nice. Architekt: Yves Bayard
Théâtre National de Nice Architekt: Yves Bayard © TheLink.berlin
Théâtre National de Nice. Architekt: Yves Bayard
Théâtre National de Nice Architekt: Yves Bayard © TheLink.berlin

J.J. Mecatti: ist ein von Jean-Jacques Mecatti gestalteter Flachbau der frühen Moderne. Beteiligt war außerdem der Architekt Kevork Arsenian, der mehrere Wohnhäuser in Nizza von 1930 bis 1941 entwarf. Der 1939 fertiggestellte Mecatti-Bau mit knapp 28 m Höhe überzeugt mit seiner klaren, eleganten Struktur und ist eins der vielen Schmuckstücke an der Promenade des Anglais.

Poste Thiers: das dunkelrote Backsteingebäude war ein Skandalbau als es 1931 eröffnet wurde. Es unterschied sich nicht nur erheblich von seiner Umgebung, sondern war auch noch das einzige Gebäude mit einer Backsteinfassade. Für den Bau wurden um die 300.000 Steine aus Sarzana, Italien verbaut. Wahrscheinlich wäre der Architekt Guillaume Tronchet über den Umstand, dass es weiterhin das einzige Backsteinhaus Nizzas ist, erfreut. Über den Umbau und die rigorose Entkernung des Gebäudeinneren wohl eher nicht. Denn hier herrscht leider Gipskarton-Tristesse.

Nice Ètoile: das Einkaufszentrum im Stadtzentrum Nizzas beherbergt 109 Geschäfte und wurde 2006 von Architectes Côte d’Azur und Saguez & Partners modernisiert. Das Ursprungsgebäude geht auf die Pläne des Architekten Charles-Jean Schmeltz zurück und wurde 1982 fertiggestellt.

Théâtre National de Nice: das 1989 erbaute Nationaltheater geht auf die Entwürfe von Yves Bayard zurück wie auch das im gleichen Komplex befindliche Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain. Beide Bauten plante er gemeinsam mit Bauingenieur Henri Vidal.

 

Von Jan Dimog Autor, Blogger und (Foto)Journalist, veröffentlicht am .