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Griechische Vasen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und die Sandmühle von Günther Uecker (1968), Skulpturen des alten Roms und Gemälde von Gerhard Richter: in den 1975 gegründeten Kunstsammlungen der RUB sind Antike und Moderne Teil eines Kunstkosmos im Dauerdialog. Mitten in der gigantischen Denkfabrik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) steht das Campusmuseum auch für die Kunstlandschaft des RUB mit seinen zahlreichen Installationen, Reliefs und Wandmalereien von namhaften Künstlern. Engagierte Privatsammler machten die Sammlung, die Altertum und Moderne verbindet, möglich. Sie umfasst Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videos u. a. mit Werken von Josef Albers, Alberto Giacometti, Richard Serra, Bruce Nauman, James Turrell sowie Bernd und Hilla Becher. Beton, zurückhaltende Beleuchtung und das Wechselspiel aus Alt und Neu zeichnen den Rundgang aus, in der man durch die Bereiche der Antiken- und der Münzsammlung sowie der Sammlung Moderner Kunst geleitet wird. Die brutalistische, riesenhafte RUB wirkt im Museum ziemlich fein, ehrwürdig und bildet einen eindrucksvollen Kontrast zu den Exponaten.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne.. Das Museum ist im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek untergebracht. Die Bibliothek wurde vom Düsseldorfer Architekten Bruno Lambart (1924–204) entworfen.
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne. Das Museum ist im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek untergebracht. Die Bibliothek wurde vom Düsseldorfer Architekten Bruno Lambart (1924–204) entworfen. © Jan Dimog
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne.. Fertigstellung des Forumsbereich mit Bibliothek, Verwaltung, Audimax und Mensa: 1974. Gesamtplanung/Entwurf: Hentrich, Petschnigg & Partner (HPP).
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne. Fertigstellung des Forumsbereich mit Bibliothek, Verwaltung, Audimax und Mensa: 1974. Gesamtplanung/Entwurf: Hentrich, Petschnigg & Partner (HPP). © Jan Dimog
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne.. Der Rundgang führt durch die Bereiche der Antiken- und Münzsammlung sowie zur Sammlung Moderner Kunst.
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum Campusmuseum. Sammlung Moderne. Der Rundgang führt durch die Bereiche der Antiken- und Münzsammlung sowie zur Sammlung Moderner Kunst. © Jan Dimog
Audimax. mit der zeltartigen Dachkonstruktion, genau gegenüber des Campusmuseums.
Audimax mit der zeltartigen Dachkonstruktion, genau gegenüber des Campusmuseums. © Jan Dimog
Mensa. Rasterartig, linear, klar: auch hier wird die Formensprache der RUB fortgesetzt.
Mensa Rasterartig, linear, klar: auch hier wird die Formensprache der RUB fortgesetzt. © Jan Dimog

Antiquity meets modernity

In the middle of the think tank of the Ruhr Universität Bochum, the art collections of the RUB Campus Museum stand both for the artistic landscape of the RUB and for the exciting dialogue between ancient and modern.

Greek vases from the fourth century BCE and the sand mill by Günther Uecker (1968); sculptures from Ancient Rome and paintings by Gerhardt Richter: in the art collections of Ruhr Universität Bochum (the Ruhr University at Bochum, RUB), established in 1975, ancient and modern each make up part of an art constellation in permanent dialogue. In the middle of the gigantic RUB think tank, the Campus Museum represents the university’s art landscape, with its numerous installations, reliefs, and murals from well-known artists. Dedicated private collectors made the collection, which connects the ancient and the modern, possible. The collection includes paintings, sculptures, photography, and videos, with works by (among others) Josef Albers, Alberto Giacometti, Richard Serra, Bruce Nauman, and James Turrell, as well as Bernd and Hilla Becher. Concrete, restrained lighting, and the interplay between old and new distinguish the tour, which takes the visitor through the antiquities and coin collections as well as the collection of modern art. The giant, brutalist RUB seems relatively elegant in the museum, even venerable, and forms an impressive contrast to the exhibits.

Von Jan Dimog Publizist und Gründer, veröffentlicht am .