Please scroll down for English version

Das Haus führt Wissenschaft, Technologie, Gesellschaft und Kunst zusammen und setzt programmatisch das um, was es in der Architektur vollzogen hat. Einerseits ist PACT Zollverein Teil der Welterbestätte Zeche Zollverein und bauhistorisch klar in der stolzen Kohle- und Montanhistorie des Ruhrgebiets verankert. Gleichzeitig kommt das Kunst- und Kulturhaus auch seinem heutigen Gesellschaftsauftrag nach. Das Frankfurter Architekturbüro von Christoph Mäckler setzte bei den Umbauten von 1999–2000 auf eben diese Balance. Das Ziel bei den Arbeiten in der zweigeschossigen Waschkaue von 1907 war die Sanierung und Rekonstruktion bei gleichzeitig minimalen Eingriffen, um die originale Substanz zu erhalten. Fast 20 Jahre danach finden Bewegung und Austausch zwischen Aktion, Erfahrung und theoretischer Auseinandersetzung auf einem Niveau von internationalem Format statt.

PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum. Von 1999 bis 2000 baute der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler die zweigeschossige Waschkaue ...
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum Von 1999 bis 2000 baute der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler die zweigeschossige Waschkaue ... © Jan Dimog
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum. ... auf dem Areal des Weltkulturerbes Zeche Zollverein ...
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum ... auf dem Areal des Weltkulturerbes Zeche Zollverein ... © Jan Dimog
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum. ... zum Choreographischen Zentrum NRW (heute PACT Zollverein) um. Das Ziel: Sanierung, Umbau und Rekonstruktion mit minimalen Eingriffen, um die originale Substanz zu erhalten.
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum ... zum Choreographischen Zentrum NRW (heute PACT Zollverein) um. Das Ziel: Sanierung, Umbau und Rekonstruktion mit minimalen Eingriffen, um die originale Substanz zu erhalten. © Jan Dimog
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum. Der behutsame Umbau lässt viel Raum für die heutige Nutzung durch Künstler, Tänzer und Performer aus dem In- und Ausland.
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum Der behutsame Umbau lässt viel Raum für die heutige Nutzung durch Künstler, Tänzer und Performer aus dem In- und Ausland. © Jan Dimog
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum. Die Wand mit den alten Programmen zeigt die eindrucksvolle "neue" Karriere der ehemaligen Waschkaue.
PACT Zollverein / Choreographisches Zentrum Die Wand mit den alten Programmen zeigt die eindrucksvolle "neue" Karriere der ehemaligen Waschkaue. © Jan Dimog

Wholeness and History

The building of the PACT Zollverein impresses with the delicate restoration by the Frankfurt office of Christoph Mäckler, with its concurrently clear orientation toward the future, as a home for art.

This building brings together science, technology, society, and art, and programmatically implements what the architecture has accomplished. On the one hand, the PACT Zollverein (a former mining tariff union) is part of the world heritage site of the Zeche Zollverein, and in terms of architectural background, it is clearly anchored in the proud coal and mining history of the Ruhr region. At the same time, the art and culture building is also pursuing its present-day mission. Christoph Mäckler’s architecture office, in Frankfurt, touches upon this very balance with the renovations from 1999–2000. The goal with the work in the two-story pithead bath in 1907 was to restore and reconstruct it with minimal intrusions, to keep the original substance. Almost twenty years later, movement and exchange between action, experience, and theoretical debate occur on an international level.

Von Jan Dimog Publizist und Gründer, veröffentlicht am .