Gabriel P. Formoso prägte mit Banken, Hotels und Institutsbauten das moderne Makati. Seine Architektur verbindet klare Raster, kräftige Fassaden und tropischen Sonnenschutz mit repräsentativer Wirkung.
Stile und Stoffe: Beton, Brutalismus, Moderne, Nachkriegsmoderne
Länder: Philippinen
Ort: Makati / Manila
Nach seinem Architekturstudium an der University of Santo Tomas, das er 1937 abschloss, arbeitete Gabriel P. Formoso zunächst bei Andrés Luna de San Pedro und später bei Pablo Antonio. 1939 erhielt er seine Zulassung und gehörte damit zu den ersten 100 registrierten Architekten der Philippinen. Nach einer Zusammenarbeit mit Luis Ma. G. Araneta entwickelte er sein eigenes Büro weiter und überführte es 1973 in Gabriel Formoso & Partners. Das Büro besteht heute als GFP Architects fort.
Zu Formosos wichtigsten Bauten gehören das Asian Institute of Management und der Komplex der damaligen Central Bank of the Philippines (beide 1970), das frühere Metropolitan Museum of Manila (1976), das Peninsula Manila, das B.A.-Lepanto Building (1978) und das Pacific Star Building (1989). Seine Architektur reicht von streng gerasterten Instituts- und Verwaltungsbauten bis zu Hotels und Bürotürmen mit tiefen Fassaden, markanten Bögen und Natursteinflächen. Sie ist nicht durchweg brutalistisch, nutzt aber häufig schwere Materialien, plastische Bauteile und wirksamen Sonnenschutz. Formosos Werk umfasst rund 80 Gebäude und mehr als 150 Wohnhäuser. 1990 verlieh ihm die United Architects of the Philippines den Likha Award, ihre höchste Auszeichnung.
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