Joaquín Otamendi (Menschen, Büros & Architekt:innen)

Architekt

Joaquín Otamendi arbeitete an mehreren Bauten, die das Madrid des frühen 20. Jahrhunderts prägten. Gemeinsam mit Antonio Palacios entwarf er den Palacio de Comunicaciones, das Hospital de Maudes und den Banco Español del Río de la Plata. THE LINK zeigt Otamendi als Partner von Palacios an zwei zentralen Stationen ihres gemeinsamen Madrider Werks.

Stile und Stoffe: Jugendstil / Art déco, Moderne
Länder: Spanien
Ort: Madrid

Joaquín Otamendi Machimbarrena wurde 1874 in San Sebastián geboren. Er studierte Architektur in Madrid und schloss sein Studium 1900 ab. Dort lernte er Antonio Palacios kennen. Beide arbeiteten anschließend fast zwei Jahrzehnte zusammen. 1904 gewannen sie den Wettbewerb für den Palacio de Comunicaciones. Der heutige Palacio de Cibeles vereinte die Post- und Telegraphenverwaltung, öffentliche Schalterbereiche und technische Funktionen. Es folgten das Hospital de Maudes und der Banco Español del Río de la Plata, heute Sitz des Instituto Cervantes. Die Bauten verbanden repräsentative Architektur mit modernen Konstruktionen und klar organisierten Abläufen. 1918 wechselte Otamendi in den Staatsdienst der Post- und Telegraphenverwaltung. Im folgenden Jahr endete die Zusammenarbeit mit Palacios. Gemeinsam mit Luis Lozano plante er mehrere Postbauten, darunter das 1931 fertiggestellte Edificio Central de Correos in A Coruña. Daneben arbeitete Otamendi für die Compañía Urbanizadora Metropolitana an der Stadterweiterung Madrids. Otamendi starb 1960 in Madrid.

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