Otto Weitling (Menschen, Büros & Architekt:innen)

Architekt

Otto Weitling gehört zu den dänischen Architekten, die die Nachkriegsmoderne in Deutschland wesentlich mitgestaltet haben.

Stile und Stoffe: Funktionalismus, Nachkriegsmoderne, Zeitgenössisch
Länder: Dänemark
Ort: Haderslev

Otto Weitling, 1930 in Haderslev geboren, kam über eine handwerkliche Ausbildung im Bauwesen zur Architektur und schloss 1956 sein Studium an der Architekturschule der Kunstakademie in Kopenhagen ab. 1958 trat er in das Büro Arne Jacobsen ein und arbeitete dort zunächst an wichtigen dänischen Projekten mit, darunter an der Toms-Fabrik und am SAS Royal Hotel in Kopenhagen. Seit 1964 war Weitling als enger Partner Arne Jacobsens an den deutschen Projekten des Büros beteiligt. Nach Jacobsens Tod 1971 führte er die laufenden Arbeiten gemeinsam mit Hans Dissing weiter; daraus entstand Dissing+Weitling. In Deutschland ist sein Name unter anderem mit der HEW-Zentrale und dem Christianeum in Hamburg, dem Rathaus Mainz, dem Seebad Burgtiefe auf Fehmarn und dem Forum Castrop-Rauxel verbunden.
THE LINK beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Bauten von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland – in Recherchen, Texten, Fotografien, Ausstellungen und der Publikation Gesamtkunstwerke. Aus dieser Arbeit heraus ist auch ein direkter Austausch mit Otto Weitling entstanden; so rückt sein Anteil an der deutsch-dänischen Nachkriegsmoderne genauer in den Blick.

Karte mit Touren & Bauwerken Otto Weitling

Interaktive Karte der Bauwerke

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